Die Perspektive des Lerners
George Siemens spricht mir aus dem Herzen: angeregt durch einen Podcast von Diana Oblinger stellt er aktuell in seinem Blog fest, dass wir jahrzehntelang die Bedürfnisse der Lerner (weitgehend) ignoriert haben. Unter der Überschrift Legitimate perspective fordert er in seinem Blog: “In our design of learning spaces, we need to acknowledge that learners provide a perspective or opinion that must be considered.” Dieser “reformpädagogische” Blick auf mediengestützte Lehr-und Lernszenarien stellt für mich eigentlich schon immer eine unverzichtbare Konstante dar, die vielleicht John Dewey (übrigens bereits im Jahr 1915) in seinem Werk “Democracy and Education” am besten ausformuliert hat.
In einem Artikel zum Thema “E-Learning in der berufsbegleitenden Nachqualifizierung” habe ich im Jahr 2002 im Abschnitt
Die Perspektive des Lerners darauf hingewiesen, dass in gängigen Blended Learning Modellen die spezifischen Werkzeugeigenschaften des Computers weitgehend verborgen bleiben. Aber genau diese spezifischen Werkzeugcharaktere bilden aus meiner Sicht das große medienpädagogische Potenzial von Web 2.0. Und dieses wird eben nur freigelegt, wenn man sich die Mühe macht, den Lernprozess auch aus der Perspektive des Lerners zu beleuchten.
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Am 9. Mai 2007 um 11:08 Uhr
[…] Die Perspektive des Lerners […]
Am 14. Oktober 2007 um 20:13 Uhr
[…] Weitere Untersuchungen zur Frage der Perspektive des Lerners finden sich in folgendem Blog-Beitrag: Die Perspektive des Lerners _________________________________ Bookmark on del.icio.us […]