Personal Learning Environments (PLE)
Der Begriff Personal Learning Environment (PLE), der zunächst aus technologischer Perspektive in den Kontext der mediengestützten Lehre eingebracht wurde, ist vor allem aus pädagogischer Sicht höchst interessant. Er ist in der Lage, zentrale, auf das Handeln im realen Raum bezogene reformpädagogische Prinzipien wie Lernerzentrierung, selbstständige Wissenskonstruktion oder soziales Lernen mit den neuen Möglichkeiten des allmählich erwachsen werdenden Internets (Web 2.0, Social Software) zu vereinen .
Ein Personal Learning Environment verstanden als Infrastruktur, die mir persönlich zur Verfügung steht, um mein Lernen zu organisieren, hat im Prinzip zwei Dimensionen:
die reale Dimension: mein konkretes persönliches Umfeld, Freunde, KollegInnen, mein Arbeitsplatz, mein Bücherregal, Bibliotheken, die ich besuche, usw. und
die virtuelle Dimension, die mir Zugang zu Kommunikations-, Recherche- und Produktionswerkzeugen sowie zu multimedial aufbereiteten Informationen gewährt.
Die virtuelle Dimension eines PLE konstituiert sich dann, neben dem Computer-Desktop mit der jeweiligen Anwendungssoftware, aus:
Entscheidender Vorteil der virtuellen Repräsentation des PLE gegenüber klassischen Learning Management Systemen wie Blackboard oder Moodle ist, dass die persönliche Lernumgebung unabhängig von der Institution für den Nutzer erhalten und zugänglich bleibt und mit dem Lernenden mitwächst. Der Prozess des allseits gepriesenen lebenslangen Lernens wird damit optimal unterstützt.
Auch wenn die bisher vorwiegend in Großbritannien und Kanada geführte Diskussion zum Thema Personal Learning Environment nicht ganz in die hier skizzierte Richtung geht, so könnte es doch lohnend sein, auf die Begriffsbildung aus pädagogischer Perspektive Einfluss zu nehmen und damit möglicherweise zu verhindern, dass das PLE den Buzzword-Tod stirbt.
PLE - Ideen
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PLE - Definitionen
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PLE - Studien und Erhebungen
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(JISC, 2007) Neu!
PLE - Diskussionen
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PLE - Applikationen
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Ein durchaus interessantes Experiment in diesem Sinne führen übrigens derzeit Thomas Bernhardt und Marcel Kirchner, Diplomanden an der TU - Ilmenau, im Rahmen ihrer Diplomarbeit durch.
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Am 20. Februar 2007 um 11:30 Uhr
You can see my thoughts on PLE at my blog
Am 20. Februar 2007 um 20:27 Uhr
Thank you Mohamed! I added your blog to the discussion list. It is really exciting to read your blog. Your vision of the PLE is pretty close to mine. There is only one thing which is not clear to me if I hear you saying: “we don´t need a trusted site that supports OpenID and acts as an identity provider, our PLEs will be our identities.”
What does that mean? If I use all the different services of my PLE, how do I login to each one without OpenID? I want to forget this huge package of passwords that I am carryíng around all the time …
Am 21. Februar 2007 um 10:19 Uhr
Thanks Wolfgang for the reference. I also enjoyed reading your blog. What I want to stress is that our PLEs can reflect our identitites, support the certification of our expertise and the assessment of our digital reputation. To the implementation question, a URL is one type of identifiers that can be used with OpenID, so why not to use the link to a PLE -which should be unique- to login on all OpenID-enabled sites? The identity provider in this case would act similar to UDDI registry for Web Services.
Am 21. Februar 2007 um 17:22 Uhr
ok, so you would like to use the PLE also as your ePortfolio …
To the technical implementation: this sounds great to me, using the link to the PLE as login to all sites. As I am a teacher I do not understand too much about the technical details of thís process. I tested http://claimid.com/ with my OpnID, is this something similar?
Am 22. Februar 2007 um 11:01 Uhr
Yeah. The link to the PLE would be the OpenId. We just need to register this link to what I would call “OpenID registry”.
Am 22. Februar 2007 um 14:24 Uhr
Do you know OpenAcademic: http://openacademic.org/ ? They seem to work on a similar idea.
Am 23. Februar 2007 um 10:54 Uhr
Thanks Wolfgang for the link. I´ll have a look at it.
Am 28. März 2007 um 21:42 Uhr
[…] Dimensionen von PLEs, gute Linksammlung: mediendidaktik.port07.de […]
Am 30. April 2007 um 14:24 Uhr
[…] netzlernen.ch - Persönliches Wissensmanagementnetzlernen.ch notizen zum cyber-learning
Am 9. Mai 2007 um 08:59 Uhr
[…] Personal Learning Environments (PLE) […]
Am 3. Juli 2007 um 21:59 Uhr
[…] Personal Learning Environments (PLE), Mediendidaktik Blog […]
Am 13. August 2007 um 08:00 Uhr
[…] Personal Learning Environments (PLE) […]
Am 16. Oktober 2008 um 15:27 Uhr
[…] Das Persönliche Learning Environment (PLE) sollte möglichst früh im Umgang mit einem Computer erstellt werden. Gerade Jugendliche verwenden oft verschiedene Arbeitsplätze und Computer. Für sie ist es ein riesieger Vorteil, wenn sie von überall her Zugriff auf ihre Bookmarks haben und sich auch eine individuelle Bedieneroberfläche aufbauen können. Natürlich wird bei der Datenspeicherung an einem zentralen, externen Ort ein Teil der Kontrolle über die eigenen Daten bzw. Informationen/Links aus den Händen gegeben und eine Abhängigkeit von einem externen Anbieter geschaffen. Diese Abhängigkeit besteht allerdings auch gegenüber Programmherstellern wie z.B. Microsoft bei residenten Computerprogrammen. Häufig ist sogar die Datensicherung bei externen Anbietern in besseren Händen. […]
Am 26. November 2008 um 12:18 Uhr
[…] PLE-Description 4 from W. Neuhaus […]
Am 3. Februar 2009 um 09:27 Uhr
[…] Die besten Definitionen (auf Englisch) liefert laufend immer noch der Web-Entwickler Scott Wilson, der den Begriff 2005 in Umlauf brachte, in seinem Blog. (Ein großartiges einstündiges “Online Seminar” dazu ist hier verlinkt.) Graham Attwell, ein Freund Wilsons, verfolgt die Idee in vielen blog posts und auch papers. Die deutsche Diskussion neigt schon wieder dazu, alles in die akademisch-abstrake Breite zu ziehen: Der deutsche Wikipedia-Artikel (link) ist in Ordnung (mit Links zu Attwell). Er ist nicht einmal sehr lang, aber schon wer das liest, hat hinterher keine Lust mehr, am eigenen PLÖ zu basteln. Noch schlimmer ist in dieser Hinsicht der PLE-Blogpost auf der abschreckend betitelten Seite www.mediendidaktik.de, obwohl da nichts Falsches steht (mit vielen Links). […]
Am 14. März 2009 um 13:28 Uhr
[…] Dimensionen von PLEs, gute Linksammlung: mediendidaktik.port07.de […]